Sonntag, 1. Juni 2014

Box of Goblins - Review



Box of Goblins ist ein Anime, welches im Jahr 2008 erschien und 13 Folgen sowie eine Extrafolge umfasst. Die Geschichte wurde auf Grundlage eines Romans animiert. 

 

Das graue Mäuschen Yoriko Kusumoto hat nicht mal davon geträumt, dass sie die Freundin von der klugen und hübschen Kanako Yudzuki wird. Die Freundschaft der Schülerinnen ist eine echte Seelenverwandtschaft und Yoriko bevorzugt es sogar sich mit ihrer Mutter zu schreiten, um diese Beziehung zu retten. Sie und Kanako haben ein gemeinsames Geheimnis und spezielle Pläne für die Sommerferien. Doch eine unerwartete Tragödie trennt die Mädchen. Daraufhin ereignen sich mysteriöse Vorfälle und in die Geschichte werden bald nicht nur die Verwandten und Erziehungsberechtigte von Kanako mit eingezogen, sondern auch die Polizei von Tokyo, Journalisten, Wissenschaftler, das Militär und Exorzisten.

Der Handlungsspielraum dieses komplizierten und mystischen Krimis sind die 50er Jahre, das seinen Abdruck auf der Geschichte hinterlässt. Die Erinnerungen an den Krieg plagen Sergeant Kiba, der mit dem Fall beschäftigt ist und manche Fäden führen in die Vergangenheit.  In realer Zeit handelt ein Mörder, der Körper zerstückelt und irgendwas mit dem seltsamen Krankenhaus zu tan hat, in dem Kanako behandelt wird.

Die Handlung von Box of Goblins erfordert von den Zuschauern Aufmerksamkeit und Geduld: Hier agieren viele Charaktere, deren Motive nicht immer verständlich sind, das zudem mit der  Unchronologie komplizierter gemacht wird. Aber hochwertige Animation, der Charakterdesign von CLAMP und ein gutes Drehbuch machen diesen Anime schauwürdig.



Der Anime ist lohnenswert, aber schwierig. Ich denke, dass er nicht jedem gefallen wird. Die Handlung macht nach jeder Folge nachdenklich. Der Krimi ist sehr verheddert, aber fasziniert damit, dass zum Schluss alles anfängt einen Sinn zu machen und sich schließlich alles aufdeckt.

 

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